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Rund 400 Supermärkte in Nordrhein-Westfalen betroffen Rewe ruft Wurst wegen Sorge vor Ehec-Bakterien zurück

发布:4/24/2026 阅读:1

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Eine Rewe-Filiale in Nordrhein-Westfalen

Foto: Oliver Berg / dpa

Rewe Dortmund hat in einer Wurstprobe Bakterien nachgewiesen und daher vorsorglich mehrere Produkte einer Schinken-Zwiebelmettwurst zurückgerufen. Vom Verzehr werde dringend abgeraten,da in der Probe Shiga-Toxin bildende Escherichia coli-Bakterien (STEC) nachgewiesen worden seien,teilte Rewe Dortmund mit. Der STEC-Stamm gehört zu den Ehec-Bakterien und kann blutigen Durchfall und schwere Nierenschäden auslösen.

Es geht den Angaben zufolge um Produkte mit dem Verbrauchsdatum 28. April 2026. Konkret betroffen von dem Rückruf sei eine an der Selbstbedienungstheke erhältliche Schinken-Zwiebelmettwurst mit einem Gewicht von 200 Gramm der Rewe Dortmund-Hausmarke. Auch weitere Produkte der Hausmarke,die an der Fleischtheke mit Bedienung gekauft werden können,wurden zurückgerufen: Zwiebelmettwurst 200 Gramm (verkauft seit dem 13. April 2026),Zwiebelmettwurst-Kugeln 90 Gramm (verkauft seit 13. April 2026) und Zwiebelmettwurst im Ring 650 Gramm (verkauft seit 13. April 2026). Nicht betroffen seien Produkte mit einem abweichenden Verbrauchsdatum.

Personen,die diese Lebensmittel verzehrt hätten und schwere oder anhaltende Symptome entwickelten,sollten ärztliche Hilfe aufsuchen,riet das Unternehmen. Kunden können demnach die Wurst in Märkten von Rewe Dortmund zurückgeben und bekommen das Geld erstattet,auch ohne Vorlage eines Kassenzettels. Das Absatzgebiet von Rewe Dortmund umfasst nach Unternehmensangaben rund 400 Supermärkte in Nordrhein-Westfalen,insbesondere im Ruhrgebiet,am Niederrhein sowie im Sauer- und Münsterland.

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Ehec wurde deutschlandweit im Frühsommer 2011 bekannt: Damals kam es zu einer Epidemie mit Darmentzündungen,blutigem Durchfall und Nierenversagen. Insgesamt 3842 Menschen steckten sich mit dem Darmkeim an,855 davon entwickelten das sogenannte hämolytisch-urämische Syndrom (HUS),eine lebensgefährliche Komplikation. 53 Menschen starben an den Folgen der Infektion. Woher die Bakterien kamen,war lange unklar. Zunächst standen kontaminierte Gurken aus Spanien im Verdacht,am Ende sollten kontaminierte Sprossen von ägyptischen Bockshornkleesamen die Ehec-Fälle ausgelöst haben. Ob die wirklich der Ursprung waren,wurde später angezweifelt.

fwu/dpa

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