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Deutscher Rüstungskonzern Rumänien bestellt Waffen und Munition im Wert von 5,7 Milliarden Euro bei Rheinmetall

发布:6/3/2026 阅读:3

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Lynx-Panzer von Rheinmetall

Foto: Robert Ghement / EPA

US-Präsident Donald Trump ist unzufrieden mit der Nato,die USA ziehen Truppen aus Europa ab und die Ukraine wehrt sich weiter gegen den russischen Angriffskrieg. In dieser für Europa unsicheren Lage hat Nato-Mitglied Rumänien nun wohl einen Milliardendeal mit dem deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall geschlossen.

Rumänien bestellt bei Rheinmetall Unternehmensangaben zufolge ein Rüstungspaket im Wert von 5,7 Milliarden Euro. Die Verträge beinhalten demnach Aufträge zur Fertigung von knapp 300 Lynx-Panzern sowie »Flugabwehrsystemen,Munition und Munitionskomponenten sowie vier Marineschiffen«. Laut Rheinmetall wurden die Verträge nun unterschrieben. Demnach handelt es sich um das »größte internationale Auftragspaket der jüngeren Unternehmensgeschichte«.

Nach Angaben von Rheinmetall erfolgt das Auftragspaket im Rahmen des Programms Security Action For Europe (Safe) der Europäischen Union. Die Auslieferungen begännen 2028 und sollen bis 2030 abgeschlossen sein.

Rheinmetall will in Rumänien produzieren lassen

Ein Großteil der Wertschöpfung erfolge in Rumänien,wo der Rüstungskonzern Investitionen in Höhe mehrerer Hundert Millionen Euro vornehmen werde,erklärte das Unternehmen. Rheinmetall werde »seine bereits seit vielen Jahren in Rumänien vorhandenen Kapazitäten deutlich ausweiten und auch einen Technologietransfer gewährleisten«. Demzufolge werden Arbeitsplätze in einer »vierstelligen Anzahl geschaffen« und über 200 Unterauftragnehmer am Liefernetzwerk beteiligt sein.

Die jetzt mit Rheinmetall geschlossenen Verträge stellten nicht nur »eine Gelegenheit zur Modernisierung der Verteidigungskapazitäten Rumäniens dar,sondern auch einen wichtigen Schritt zur Wiederbelebung der nationalen Verteidigungsindustrie«,zitiert das Unternehmen den Leiter der Kanzlei des rumänischen Ministerpräsidenten,Mihai Jurca. Schließlich erfolgten mehr als 50 Prozent der Produktion »in Rumänien oder in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen«.

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In Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine war kürzlich eine Drohne in einem Wohnblock in Rumänien eingeschlagen. Die Explosion hatte Kritik an der Drohnenabwehr ausgelöst.

Der Waffenhersteller Rheinmetall hat schon oft von kriegerischen Zeiten profitiert. Aber selten lief es so gut wie heute. Fürs Geschäft waren die Verantwortlichen immer wieder bereit,an moralische Grenzen zu gehen. Mehr dazu lesen Sie hier.

ptz/AFP

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