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Container im Hamburger Hafen
Foto: Michael Bihlmayer / Bihlmayerfotografie / IMAGO
Der Handelsausschuss des Europaparlaments hat zugestimmt,EU-Importzölle auf zahlreiche US-Waren abzuschaffen. Damit ist eine wichtige Hürde genommen,um den Handelskonflikt mit den USA beizulegen. Auf der anderen Seite des Atlantiks hat US-Präsident Donald Trump die Regeln für Zölle auf Stahl- und Aluminiumderivate verändert,wovon EU-Unternehmen profitieren könnten.
Mit der EU-Gesetzesvorlage soll ein im vergangenen Jahr mit den USA geschlossenes Handelsabkommen umgesetzt werden. Mitte Juni muss zwar noch das gesamte EU-Parlament zustimmen,das gilt nach dem Votum im Ausschuss aber als sehr wahrscheinlich.
Der US-Botschafter bei der EU,Andrew Puzder,begrüßte das Abstimmungsergebnis. »Lasst uns die Umsetzung der EU-Verpflichtungen im Rahmen des Turnberry-Abkommens weiter vorantreiben«,schrieb Puzder beim Dienst X. Der »nächste Halt« sei die Plenarsitzung des Europaparlaments Mitte des Monats.
Trump hatte zuvor eine Verordnung zur Anpassung von Zöllen auf bestimmte Kupfer-,Aluminium- und Eisenimporte unterzeichnet. Demnach werden US-Zölle für einige landwirtschaftliche Geräte von 25 auf 15 Prozent gesenkt. Für bewegliche Industrieausrüstung wie Bulldozer und Gabelstapler gilt künftig ein Zollsatz von 15 Prozent,wenn »sie aus bestimmten Ländern mit Handelsabkommen importiert werden,die Anspruch auf eine solche Behandlung haben«. Zudem können ausländische Unternehmen einen ermäßigten Zollsatz von zehn Prozent erhalten,wenn mindestens 85 Prozent des Gewichts ihrer Güter aus in den USA hergestelltem Stahl oder Aluminium besteht.
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Weil Trump zunächst aber den Zollsatz auf den Stahl- und den Aluminiumanteil in den Produkten stark angehoben hatte,brachte das erst einen großen Bürokratieaufwand für EU-Exporteure in die USA mit sich. Dann rückte Trump wieder davon ab und verhängte stattdessen einen pauschalen Zollsatz von auf Stahl- und Aluminiumderivate. Nun setzt er diesen für ausgewählte Produkte wieder auf 15 Prozent zurück – zur Genugtuung der EU-Seite.
fdi/bem/Reuters
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