

Bild vergrößern
Logo von SpaceX an einem Gebäude des Unternehmens in Kalifornien
Foto: Michael Yanow / NurPhoto / picture alliance
Die Arbeit des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX ist durch spektakuläre Missionen vielen Menschen bekannt. Doch Experten warnen nun vor den Risiken für Privatanleger beim geplanten Börsengang,auch hierzulande. Das Unternehmen erwägt,bis zu 30 Prozent der Aktienemission im Volumen von 75 Milliarden Dollar für Privatanleger unter anderem in Deutschland,Großbritannien und der Schweiz zu reservieren.
Banken berichten von einem beispiellosen Interesse. Doch Beobachter weisen darauf hin,dass Privatanlegern im Gegensatz zu institutionellen Investoren oft die Ressourcen zur Risikobewertung fehlten.
»Es handelt sich um ein Unternehmen,das enorme Verluste macht«,sagt der Ökonom Meziane Lasfer von der Londoner Bayes Business School. Bei dem Kurs,zu dem es an den Markt kommt,liege das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei 100,was extrem hoch sei. Normalerweise gelte ein Verhältnis von etwa zwei bis drei als sehr gut,so Lasfer.
data-area="text" data-pos="11">
Bei den 15 größten britischen Börsengängen im Jahr 2021 gab es nur bei dem Essenslieferanten Deliveroo eine Tranche für Privatanleger. Dessen Aktienkurs war am ersten Handelstag um bis zu 30 Prozent eingebrochen.
Auch bei derzeit hoch bewerteten KI-Unternehmen wie Anthropic oder OpenAI warnen Experten vor den Risiken geplanter Börsengänge. Mehr dazu lesen Sie hier.
Börsengang von Raketenfirma: Elon Musks SpaceX peilt offenbar 135 Dollar je Aktie an




Macht bei SpaceX: Das größte Risiko bei Elon Musks gigantischer Börsenparty: Elon Musk
Von Timo Schober




Vor Rekord-Börsengang: Musks Weltraumfirma SpaceX macht Milliardenverlust




jpe/Reuters
微信扫一扫 立即联系我们